Psychotherapie

Nach aktuellen Studien leidet in Deutschland knapp ein Drittel im Verlauf eines Jahres an einer psychischen Erkrankung. Dabei zählen depressive Störungen sowie Angststörungen zu den am häufigsten auftretenden Krankheiten überhaupt. Bei nahezu allen psychischen Erkrankungen ist die Psychotherapie ein zentraler und in seiner Wirksamkeit gut belegter Behandlungsansatz. Ziel dabei ist immer, die Beschwerden zu verringern und dem Patienten Hilfestellungen anzubieten, damit er sich möglichst selbstständig aus der aktuellen Krise befreien und auch zukünftig schwierige Situationen ohne therapeutische Unterstützung lösen kann.

Ängste

Bei manchen Menschen tritt eine übertriebene Angst in völlig harmlosen Zusammenhängen auf, z.B. als Angst in geschlossenen Räumen, Angst vor großen Plätzen, Höhenangst oder Angst vor Menschenansammlungen. Diese "Phobien" genannten Ängste können Panikattacken auslösen und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen (z.B. sozialer Rückzug, Vermeidungsverhalten, Depression oder Suchtentwicklungen). Nicht selten haben Ängste ihren Ursprung in traumatischen Erfahrungen. Ängste sind nach sorgfältiger Abklärung der Ursachen in der Regel gut behandelbar.

Beziehungskrisen

Festgefahrene Kommunikations-Verhaltensmuster, Vertrauensverlust, fehlende sexuelle Anziehungskraft (Paartherapie/Paarberatung).

Burn Out

Andauernder bzw. übermäßiger Stress kann krank machen. So beeinträchtigen Faktoren wie Mobbing, dauernde Reizüberflutung, Lärm, Zeitdruck, belastende Lebensereignisse oder berufliche Überforderung die psychische und körperliche Gesundheit oft gravierend: Schlafstörungen, innere Unruhe, chronische Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, sozialer Rückzug oder psychosomatische Beschwerden sind häufige Symptome.

Chronische Schmerzen

Chronische Schmerzen

Leiden unter chronischen Schmerzen, schmerzlindernde Mittel helfen nicht ausreichend. Es fällt schwer den Alltag unter Schmerzen zu bewältigen.

Depressionen

Die Depression ist die am häufigsten auftretende psychische Erkrankung. Sie geht in der Regel einher mit dem Erleben von Niedergeschlagenheit oder Freudlosigkeit und einem allgemeinen Interessenverlust an üblichen Tätigkeiten und Freizeitaktivitäten. Dazu gesellen sich oft Gefühle von Minderwertigkeit, Schuld und Hilflosigkeit, nicht selten kann eine Depression phasenweise mit Suizidalität gepaart auftreten.

Essstörungen

Hierbei handelt es sich um eine Verhaltensstörung, die zu ernsthaften Gesundheitsschäden führen kann. Zentral ist die ständige Beschäftigung mit dem Thema „Essen“. Die häufigsten Essstörungen sind Bulimie (Ess-Brech-Sucht), Anorexie (Magersucht) und das sogenannte Binge Eating (Essanfälle ohne anschließendes Erbrechen).

Lebenskrisen

Eine psychosoziale Krise bedeutet den Verlust des seelischen Gleichgewichts; ausgelöst durch Ereignisse oder Lebensumstände, die der betroffene Mensch im Moment nicht bewältigen kann. Die Umstände überfordern die früher erworbenen und erprobten Hilfsmittel zur Erreichung wichtiger Lebensziele oder zur Bewältigung von belastenden Situationen.

Psychosomatische und somatoforme Beschwerden

Körperliche Beschwerden ohne organische Ursache oder mit einer psychischen Teilverursachung.

Stress

Andauernder bzw. übermäßiger Stress kann krank machen. So beeinträchtigen Faktoren wie Mobbing, dauernde Reizüberflutung, Lärm, Zeitdruck, belastende Lebensereignisse oder berufliche Überforderung die psychische und körperliche Gesundheit oft gravierend: Schlafstörungen, innere Unruhe, chronische Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, sozialer Rückzug oder psychosomatische Beschwerden sind häufige Symptome.

Trauma

Eine posttraumatische Belastungsstörung beschreibt eine verzögerte Reaktion auf ein belastendes Ereignis nach Extremerfahrungen (Unfällen, Missbrauch), die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde. Typische Merkmale sind wiederholte sich aufdrängende Erinnerungen in Form von z.B. plötzlich einschießenden Bildern (Flashbacks), Alpträumen, die vor dem Hintergrund eines andauernden Gefühls von emotionaler Stumpfheit auftreten.

Trauer

Trauerbegleitung richtet sich an Menschen, die eine nahestehende Person durch Tod verloren haben, durch eine schwere Krankheit ihr bisheriges Leben nicht wie gewohnt fortsetzen können oder durch Trennung, Arbeitslosigkeit oder einen anderen schweren Verlust ihr inneres Gleichgewicht verloren haben. Trauerbegleitung bietet wertvolle Unterstützung beim Prozess des Abschiednehmens, bei der Bewältigung von Krisen und bei der Neuorientierung zurück ins Leben.